Linkprofile von Webseiten werden von Google immer ausführlicher analysiert. Dadurch fallen Manipulationen natürlich auch immer häufiger auf. Doch welche Fehler machen die meisten im Bereich vom Linkmarketing am häufigsten?
Grundsätzlich ist ein Linkprofil mit einem Fingerabdruck zu vergleichen. Denn jede Internetseite hinterlässt durch die Art, Anzahl und Qualität der eingehenden Links einen individuellen und unverwechselbaren Abdruck im World Wide Web. Wenn allerdings von Google etwas Unnatürliches im Bereich der Entwicklung des Linkprofils festgestellt wird, dann wird schnell eine Manipulation vermutet und die Links werden wiederum entwertet.

Die häufigsten Fehler im Bereich Linkmarketing

Die Qualität der Linkquellen ist mangelhaft

Die Devise beim Linkaufbau lautet: Qualität vor Quantität. Doch nicht jeder Link muss unbedingt von einer Autorität kommen, denn das wäre wiederum nicht natürlich. Wenn alle Links von Artikelverzeichnissen, Presseportalen oder Social Bookmark Diensten kommen und zudem noch von schlecht aufgebauten Linktauschseiten, dann handelt es sich wohl kaum um einen natürlichen Linkaufbau. Doch woran kann man eine gute Linkautorität erkennen? In erster Linie sollte die gewählte Seite bei Google gut positioniert sein, nicht alles und jeden verlinken und hochwertige Inhalte haben. Ein Link von einer sogenannten Linkautorität ist mehr wert als 30 kleine Links. Dabei sollte man nicht den ersten Blick unterschätzen, denn meistens erkennt man eine qualitativ hochwertige Seite direkt.

Unnatürliche Linktexte

Viele machen zudem den Fehler, dass sie immer wieder dieselben Linktexte benutzten. Selbst wenn man seinen sogenannten Brand-Links setze, mit denen der eigene Markenname verlinkt wird, so gibt es noch immer zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Wenn man dann noch hin und wieder einen Schreibfehler hinzufügt, dann wirkt das schon sehr natürlich. Wer Keyword Linktexte verlinkt der sollte sogar noch sorgfältiger arbeiten. Wie wahrscheinlich ist es, dass 30 natürliche Links von 30 verschiedenen Webmastern freiwillig auf meine Seite platziert werden und diese ausgerechnet 10 x Sportschuhe und 10 x Laufschuhe als Linktext nutzen und die auch gerade noch im eigenen Titel gesetzt sind? Ideal ist somit eine Mischung aus Brand und Keyword oder Zufall und Keyword.

Zu viele Links in zu kurzer Zeit

Für ein Linkwachstum ist typisch, dass in den ersten Wochen dieser stark ansteigt und dann plötzlich abfällt. Bei vielen ist die Anfangsmotivation nach den ersten Rückschlängen schnell vermindert. Nach Inhalten richtet sich hauptsächlich ein natürliches Linkwachstum. Wenn neue Inhalte veröffentlicht werden, dann werden meist auch neue Links auf diese Inhalte gesetzt. Fast immer sieht man das auch im Kommentarverhalten von anderen Usern. Blogleser kommentieren daher entweder innerhalb der ersten Tage nach der Veröffentlichung und anschließend noch sehr unregelmäßig. Dieses Verhalten sollte man beim Linkaufbau nachahmen.

Typische Merkmale von SEO

Das ist wieder ein typischer Fehler, der oft gemacht wird: Jeder eingehende Link zeigt auf die eigene Startseite. Das ist nicht nur für die Unterseiten von großem Nachteil, es ist auch sehr unnatürlich. Wenn machbar sollten die Hälfte aller Links auf die Unterseiten zeigen und das auf viele verschiedene. Zusätzlich dazu gehört zu einem natürlichen Linkaufbau ein 10-20 Prozentiger Anteil an Nofollow-Links. Das wird von vielen auch meist übersehen.

Das Linkumfeld ist zu einseitig

Ein häufiger Fehler ist auch, dass die Verlinkungen beim Linkaufbau immer aus einem sehr ähnlichen Umfeld kommen. Was haben somit Artikelverzeichniseinträge, Pressemitteilungen oder Linkaustauschlinks gemeinsam? Dabei kommen die Links immer aus einem Artikel. Und in diesem Artikel wird auch kaum eine andere Webseite zu dem gleichen Thema verlinkt, geschweige denn von der Konkurrenz.

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