Bevor mittelständische oder kleine Unternehmen den Schritt in die Social-Media-Marketing Welt gehen, sollten sie zuerst eine ausführliche Strategie entwickeln. Hierbei sollten alle Chancen und Möglichkeiten aber auch alle Risiken und Notwendigkeiten und die damit verbunden Maßnahmen festgelegt werden.
Was bedeutet Social-Media überhaupt? Wer sich mitten in das Thema stürzt, der sollte sich zunächst die Frage stellen was Social Media überhaupt genau bedeutet. Denn nur wer sich mit dem Grundgedanken des Themas auseinandergesetzt hat, der kann anschließend auch entsprechend reagieren. So kann es durchaus nützlich sein, Social-Media-Marketing für sich selbst ganz klar zu definieren. Dann ist es im nächsten Schritt auch deutlich einfacher eine passende Strategie zu entwickeln. Zudem kann es zu einem allgemeinen Verständnis von Facebook und Co im gesamten Unternehmen beitragen.

Den Ist-Zustand ermitteln

Beim Ist-Zustand kann es sich zum einen um die eigene Situation handeln aber auch um die Konkurrenz. Zunächst sollte man sich einen Überblick darüber verschaffen in welchen Bereichen bzw. Kanälen man bereits präsent ist. Dabei kann es sich beispielsweise um eine eigene Unternehmerseite auf Xing handeln, die bereits betreut und gepflegt wird. Social-Media bietet zudem noch die Möglichkeit, dass auch Mitarbeiter im Namen des Unternehmens auf verschiedenen Kanälen wie Facebook agieren können. Daher sollte der erste Schritt darin bestehen, die bereits vorhandenen Kanäle genauer zu betrachten. Die Konkurrenz sollte dabei natürlich nie ganz außer Acht gelassen werden. Was treiben andere Mitbewerber im Social-Media-Bereich? So lässt sich nicht nur eine allgemeine Einschätzung ablesen, sondern auch recht schnell feststellen welche Kommunikationsmaßnahmen erfolgreich sind und welche nicht. Das kann wiederum dabei helfen, die eigenen Strategien zu entwickeln.

Sich die Nachteile und Risiken bewusst machen

Inzwischen bietet Social-Media ein großes Potenzial für Unternehmen, das steht außer Frage. Trotzdem sollte man sich auch darüber bewusst sein, dass es auch Risiken und Nachteile gibt. Nur so kann man später auf verschiedene Situationen richtig reagieren. Daher kann in diesem Zusammenhang eine Pro- und Contra-Liste durchaus helfen, um sich einen Eindruck zu verschaffen welche Chancen das Unternehmen sieht und wovor es sich lieber in Acht nehmen sollte.

Ziele genau definieren

Beliebte Ziele in diesem Bereich sind beispielsweise eine neue Zielgruppe ansprechen, die eigene Marke bekannter machen, oder die Aufmerksamkeit von potentiellen Bewerbern auf sich ziehen. Doch Social-Media-Marketing öffnet die Türen für zahlreiche verschiedene Zielsetzungen. Eins sollte einem auf jedem Fall klar sein: Nicht jedes Ziel kann man erreichen. Daher ist es umso wichtiger sich konkrete Ziele zu stecken. Und diese Ziele entscheiden auch später welche Kanäle man am besten für sein Unternehmen nutzen sollte.

Die Analyse der eigenen Zielgruppe

Wenn keiner zuhört bringt eifriges posten oder zwitschern rein gar nichts. Daher sollte man nicht nur festlegen welche Zielgruppe man ansprechen will, sondern auch auf welchen Plattformen diese zu finden ist. Nur so können Bewerber, Kunden oder Mitarbeiter zielgruppengenau angesprochen werden.

Die Kanäle analysieren

Um die passenden Kanäle zu ermitteln, kann es sehr hilfreich sein, wenn man sich zunächst die Marktführer in dem bestimmten Bereich genauer anschaut. Wenn es sich um eine sehr spezielle Branche handelt dann können natürlich auch eher unbekannte Kanäle wichtig sein. Hier sollte einem aber klar sein, dass die potenzielle Zielgruppe deutlich kleiner ist, als es bei Facebook, Twitter oder YouTube der Fall ist. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Inhalte, denn auch diese spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Kanäle. Wer als Unternehmen so zum Beispiel ansprechende Fotos oder Videos präsentieren möchte, der kommt an YouTube oder Pinterest nicht vorbei. Wer allerdings mehr Wert auf ausführliche Artikel liegt, der sollte sich lieber für einen sogenannten Corporate Blog entscheiden.

Bildrechte: © kbuntu – Fotolia.com